Digitale Kommunikation - von Mensch zu Mensch

Von Julia Thombansen am 12. August 2020 in Handwerk

Corona war eine Rakete für die Digitalisierung...bähmm! Ihr und wir alle verbrachten Stunden in Online-Meetings und -Workshops, Webinaren und in den Social Media. Und wahrscheinlich habt Ihr wie wir auch Dutzende Artikel darüber gelesen, wie Digitalisierung nun an Fahrt aufnimmt und unser Arbeitsleben stetig verändert. 

Eines fehlte uns in den gelesenen Sichtweisen meist: DER MENSCH!

Wir haben über Tools, Software, Licht, Mikrofone, etc. gelesen, aber wenig über kommunikative Kompetenz. Dabei konnten wir immer wieder live Online-Missverständnisse, persönliche Distanz und wenig Dialog oder gar emotionale Einbindung von uns digitalen Besuchern erleben. Auch wenn es keine neue Erkenntnis ist, das Brennglas Corona macht es deutlich:

Gerade jetzt brauchen wir Kommunikationsprofis,
auch jenseits von IT
.

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Leben mit Corona

Von Christine Possler am 22. Juni 2020 in Handlung

Mit Corona leben? – Wie wird das werden?
Schritt für Schritt in neue Möglichkeiten

Wir haben es überstanden! Haben wir? Zumindest tauchen wir schnappatmend auf und schauen uns um im „neuen Normal“.

Manches läuft wieder an. Kleinigkeiten erzeugen kribbelige Freude und neue Covid 19-Ausbrüche zeigen, dass es nicht „wieder so wie früher“ wird. - Wie denn dann? 

Zwei Profi-Blicke in die Zukunft haben uns hier Orientierung gegeben. Einmal die Studie Future Skills von GDI/ Jacobs Foundation *), die unsere Lebenswelten langfristig um 2050 beleuchtet - erhoben und interpretiert vor der Pandemie und dann in Corona-Hoch-Zeiten präsentiert. Interessant finden wir die beschriebenen Kompetenzen, die in den vier Szenarien besonders gebraucht werden: emotionale Stabilität, Selbstbestimmung durch Eigenmotivation, Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit sowie die Fähigkeit, sich in ein Team zu integrieren und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Lauter Eigenschaften, an denen wir im beruflichen Kontext als Trainer und Coaches arbeiten.

Den zweiten Ansatz liefert das Zukunftsinstitut mit seinen ebenfalls 4 Zukunftsszenarien **), in eher mittelfristiger Perspektive geschaut auf 2030, hier mit den beiden Bestimmungsgrößen persönliche Beziehungen und räumliche Verknüpfung

Diese Koordinaten haben aus unserer Sicht dynamische Treiber- (oder Zug-)funktion, auch mit Blick auf die Methodik der Re-Gnose**), die Matthias Horx schon in der Welt nach Corona beschreibt und die wir auch in der lösungsfokussierten Gestaltung anwenden. Seine und unsere Überzeugung: Pro-Gnosen blockieren uns in Zeiten der Unsicherheit, denn sie beschreiben warnend bedrohliche Zukunftsbilder, machen Angst und verhindern damit Kreativität und Zuversicht. Unsere typische Reaktion: Wir verdrängen, was uns Angst macht! Wird schon nicht so schlimm werden! Das konnten wir schon vor dem Pandemie-Ausbruch in unserem Umgang mit der Klimaerwärmung beobachten.

Also versuchen wir es umgekehrt und schauen in einer Re-Gnose aus einer positiven Zukunft zurück auf das, was sich in diesem Sinne entwickelt hat. Nicht aus „Wolkenkuckucksheimen“ oder Wunschkonzerten, sondern aus wahrscheinlichen Szenarien mit konkreten Auswirkungen. 

Neugierig geworden? Dann kommt mit…

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Service mit Maske

Von Ulla Thombansen am 12. Mai 2020 in Handwerk

Klar, die neue Gastlichkeit im Kundenkontakt braucht Top-Hygiene. Bei allen Dienstleistern, die sich dem Gast- und Kundenverkehr öffnen bzw. ihren Mitarbeitern Sicherheit bieten wollen. Denn es gilt die alte Einsicht: 

Sicherheit ist nicht alles,
aber ohne Sicherheit ist alles nichts!

Gleichzeitig verstehen wir Emotionen und Service als unsere grundlegenden Tugenden. Unsere Rolle ist die des Gastgebers für Gäste und für unsere Kunden, auch jenseits der Gastronomie. Wir wollen Wünsche und Erwartungen erfüllen, dabei sogar positiv überraschen und zum Wiederkommen anregen.

Und das sogar mit Maske!

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VUCA Live!

Von Julia Thombansen am 9. April 2020 in Haltung

Jetzt mal ehrlich: Was für ein Scheiß!

Vor drei Wochen standen wir mit MUTmanagement an der Startlinie für das erfolgreichste Jahr seit der Umgründung 2015. Und jetzt? Jetzt sieht alles irgendwie anders aus. Und ja, wir haben gejammert, überlegt, unternehmerische Entscheidungen getroffen, Neues konzipiert, verworfen, gejammert und wieder von vorn angefangen. Und vor allem viele neue Dinge "ausprobiert": passioniertes Putzen, an kleinen Schulkindern verzweifeln, komische Sachen für andere eingekauft, Langeweile ertragen, uns von digitalen Medien und deren Möglichkeiten überfluten lassen ... so wie viele in Homeoffice-Deutschland, die einen anderen Alltag erleben, als wir ihn bisher kannten.

Dabei sehnen wir uns gerade in solchen Turbulenzen nach klarer Orientierung und Sicherheit. Pustekuchen. Die sind uns nicht gegönnt, genauso wenig die liebgewonnenen Beschäftigungen wie Shoppen; Speis & Trank mit Freunden, Austausch mit unseren Alltagskontakten...

Also haben wir unser Krönchen gerichtet, uns geschüttelt und für Euch ein Webinar geschneidert, dass Euch durch die VUCA-Welt navigiert:

VUCA-Was? Schaut hier...

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MUTige Führung 2020+

Von Christine Possler am 3. Februar 2020

Digitalisierung, flachere Hierarchien, agiles Arbeiten, schnellere Anforderungen an neue Kompetenzen, all das kennzeichnet die aktuelle Arbeitswelt von Führungskräften. Und so beschäftigt sich der aktuelle Sammelband "HR-Trends 2020" *) auch schwerpunktmäßig mit dem Thema Führung, von Herausgeber Karlheinz Schwuchow in seinem Beitrag gar "Leadershift" **) genannt. Es geht um einen Umbruch hin zu Transformation und Selbstorganisation in Arbeitswelten mit neuen Kompetenzen - und dabei nicht hin zu weniger Führung, sondern zu anderer Führung, auch in Serviceunternehmungen.

Doch nicht alles will neu werden - einiges aus unserem Fundus bleibt aus unserer Sicht gültig.

So sehen Führungshaltung und -handwerk aus Sicht vom MUTgestalten nun aus:

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Service MUTig gestalten 

Von Julia Thombansen am 22. Januar 2020 in Handlung

Was macht Service MUTig? 

Wenn er "zuvor-kommend", stark, sicher, neugierig, interessant und echt freundlich mit Gästen kommuniziert!

So unsere Erfahrung: Je besser das klappt, umso so mehr haben Servicemacher selbst Spaß daran - dann wird das zum Selbstläufer.

Darum geht es hier...

 

 

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6 Trends im neuen Jahrzehnt

Der Wechsel ins neue Jahrzehnt bringt es mit sich: Diverse Wissens-Plattformen schauen nach vorne und tun kund, wohin die Reise rund um die Mitarbeiterentwicklung nach ihrer Meinung geht. Das bündeln wir hier - kombiniert mit unseren eigenen Einschätzungen.

Die umfangreichste Trendsammlung haben wir mit 12 Zukunftserwartungen im Blanchard-Leaderchat gefunden, in dem der Programmdirektor der Ken-Blanchard-Gruppe, David Witt, Profi-Stimmen aus dem amerikanischen HR-Business zusammenstellt *). Einige erkennen wir auch in unserem Geschäft und nehmen sie hier gerne auf. 

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Wieder Lösungsfokussiert: Wir werden ein tolles Team

Von Christine Possler am 18. Oktober 2019 in Handlung

Lösungsfokussiert zu neuem Kundenservice - das war die primäre Aufgabe unseres Dienstleistungsteams. Inzwischen sind acht Wochen ins Land gegangen - mit einigen "Sprints", die das Thema weitergebracht haben - erkennbar aus Sicht der verschiedenen Beteiligten und immer wieder mit der "Wunderfrage":

Was ist unsere kühnste Hoffnung?

"Das hat sich positiv auf den Teamgeist und auf neue Ideen ausgewirkt", so der Tenor. "Doch noch ist Luft nach oben, das packen wir jetzt an!"

Gesagt, getan! Weiter geht es!

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Lösungsfokussiertes Coaching im Wandel

Eine kleine Dienstleistungsabteilung steht vor der Aufgabe, ihren Kundenservice zu verbessern. Die Leiterin will das diesmal anders als früher angehen, nämlich lösungsfokussiert und dabei agiler.

Ihre Überzeugung: "Auf diese Weise kann ich all meine  Mitarbeiter - die positiven und die kritischen - mitnehmen. Und schneller soll es auch gehen!"

Gemeinsam mit einem externen Coach startet sie den Prozess, der in diesem Blog beschrieben wird.

Schauen Sie hinein!

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Reise-Impressionen: Tibet 2019

Von Ulla Thombansen am 19. Juni 2019 in Handlung

Drei Wochen ging es im Frühjahr 2019 – von Peking aus startend – durch tibetisch geprägte Bezirke in Ganzhu, Sichuan und Yunann sowie durch die Autonome Republik Tibet, also in den Südwesten von China. Wir waren eine kleine Reisegruppe mit zehn Personen, wieder unter professioneller Führung! Mittendrin: Heiner und Ulla Thombansen. Landschaften standen im Mittelpunkt, weniger Wirtschaft und Politik.

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