Handarbeiter*innen nachhause verbannt...

Von Ulla Thombansen am 27. August 2020 in Handlung , Handwerk

Virtuelle Kommunikation statt analoge Gespräche vor Ort, so lautet das verbreitete Rezept von Firmen, deren Mitarbeiter*innen zuhause in Kurzarbeit und persönlich nicht täglich erreichbar sind. Stimmt diese Antwort überall und für alle Adressaten? Was ist mit Teams in gastronomischen Betrieben, deren Küchen- und Servicekräfte immer noch in Kurzarbeit und vom Arbeitsplatz ausgeschlossen sind? Sie sind häufig "Handarbeiter*innen": Viele von ihnen tun sich schwer mit den smarten elektronischen Devices, die erst den Zugang zur digitalen Kommunikation verschaffen.

"Ich kann nicht davon ausgehen, dass ich meine Mitarbeiter*innen alle mit WhatsApp erreiche und dass sie sich untereinander darüber austauschen", so ein Abteilungsleiter in der Sportgastronomie. Und: "In den telefonischen Kontakten, die ich regelnmäßig versuche aufrechtzuerhalten, merke ich: Die Bindung schwindet." Ein Kollege aus einem Studierendenwerk unterstreicht das: "Wir verlieren Mitarbeiter - mental und auch faktisch, wenn sie einen Nebenjob im Seniorenheim annehmen." Auch er sucht Lösungen.

Was also tun, um Bindung zu stärken und die Stammteams zu halten?

Einige Ideen haben hier gesammelt.

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